An welche Zielgruppe ist das Projekt gerichtet?

Zu den ersten Einsatzgebieten gehören öffentliche Gebäude wie zum Beispiel Einkaufszentren, Flughäfen, U-Bahn Stationen und Hausverwaltungen, deren Mülleimer sich innerhalb des Gebäudes befinden.

Auf welche Vision stützt sich das Projekt?

Die Vision ist die Erstellung eines Ökosystems, in dem das Abfallmanagement transparent und autonom ist. Ziel ist es, eine Zukunft zu schaffen, in der Unternehmen zusammen die Städte sauber halten und Infrastrukturen aufbauen, in denen man den kompletten Lebenszyklus eines Müllsacks abbilden und ihn bis zur Deponie verfolgen kann.

Welche Hard- und Software verwendet ihr?

Wir verwenden ein Narrowband IoT (NB-IoT) Sensorsystem, das derzeit mit einer webbasierten Analyseplattform verbunden ist. NB-IoT ist ein Low Power Wide Area Network (LPWAN) Standard, der sich speziell auf die Abdeckung in Innenräumen, niedrige Kosten, lange Akkulaufzeit und verlässliche Übertragung konzentriert.

Aus den folgenden Elementen wurde der erste Sensor gebaut:

Zum Schutz der empfindlichen Sensoren, wird eine wasserdichte und schützende Hülle verwendet:

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Quelle: twoiot.com

Ein Infrarot Sensor, der den Abstand zu dem Müll misst:

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Quelle: twoiot.com

Ein WLAN Modul, zur Übertragung der Daten:

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Quelle: twoiot.com

Eine Lithium Batterie – ohne Strom geht nichts:

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Quelle:twoiot.com

Eine eigens entwickelte Leiterplatte:

Quelle: twoiot.com

Der Sensor befindet sich an der Unterseite eines Mülleimerdeckels und misst den Abstand zum Müll. Hier ist das Ganze prototypisch aufgebaut.

Wie läuft das Ganze technisch ab?

Die Sensoren senden die Daten über eine Schnittstelle zu einer Datenbank (DynamoDB) und in das Tangle.

Jedes mal, wenn der Sensor einen neuen Wert überträgt, wird eine Funktion aufgerufen, die den aktuellen mit dem vorherigen Füllstand vergleicht und eine Transaktion in das Tangle verschickt, wenn der Füllstand um 50% gefallen ist.

Die Analyseplattform zeigt den Füllstand der Mülleimer in Echtzeit, aufgezeichnet von Sensoren, in einem Einkaufszentrum in Taipeih.

Wer steckt hinter dem Projekt?

CEO Ham Karami

Ich möchte die Art und Weise ändern, wie wir mit unseren Abfällen umgehen. Das Internet der Dinge liefert uns die notwendigen Werkzeuge, um unseren Abfall verstehen zu können. Dies ist die Voraussetzung, um effiziente Systeme zu entwickeln, die wir dann in größeren Maßstäben anwenden können. Ich habe eng mit Regierungsbehörden und leidenschaftlichen Smart-City Anhängern zusammengearbeitet und ein umfassendes Verständnis dafür entwickelt, was erforderlich ist, um das Produkt vom Prototyp zum Einsatz zu bringen.

Michael Carmody

Michael ist ein erfahrener Produktmanager mit langjähriger Erfahrung als Führungskraft und dem Einsatz neuer Hardware Produkte mit Softwaresystemen für den kommerziellen Markt. Bei TWO besteht seine Aufgabe darin, mehreren Projektteams zu leiten und den Implementierungsprozess für das Produkt- und Serviceangebot zu begleiten.

Welche Kenntnisse und Erfahrungen habt ihr?

Mein letztes Startup war sehr ähnlich. Wir erstellten eine Karte, auf der die Bürger in Taipeh Mülleimer finden und dann melden können, falls sie voll sind. Wir haben das an ein paar Stellen in der Stadt gemacht. Uns war vorher aber nicht bewusst, dass die Leute sich nicht so sehr darum kümmerten und weder Mülleimer gesucht – noch einen vollen Mülleimer gemeldet haben. Also haben wir diesen einfachen Sensor entwickelt, um diese Aufgabe zu erledigen.

Was hat euch motiviert, das Projekt voranzubringen?

In der Highschool erhielt ich einen Preis für den Übergang unserer Schule zu einer “Smart School”. Die Schule hat dadurch ein Gold-Level-Zertifikat erhalten und tausende Dollar gespart. Ich habe mich damals in dieses Konzept verliebt und von da an war es ein großer Bestandteil meines Lebens.

Was motiviert euch dazu, das Projekt fortzuführen?

Wir wollen helfen, intelligente Städte zu bauen. Es reizt uns, an einem Projekt zu arbeiten, das erhebliche Auswirkungen auf den Planeten haben wird. Wir können Städten und Unternehmen helfen Geld zu sparen und haben einen positiven Einfluss auf die Umwelt.

Kann die Community euch helfen? Wenn ja, wie?

Ja – wir suchen immer nach mehr Hilfe! Aktuell suchen wir Hilfe in der Geschäftsführung, Hardware Ingenieure und Webentwickler. Falls ihr Interesse habt, schreibt einfach eine E-Mail an

ham@twoiot.com.

Zusammenfassend…

… ist dieses Projekt ein sehr schönes Beispiel, wie mithilfe von Technologie ein aktuell großes Problem, etwas kleiner gemacht werden kann. Wir sind gespannt, wie sich dieses Startup entwickelt und drücken die Daumen, damit sie erfolgreich ihr Ziel umsetzen können – unsere Welt etwas sauberer zu machen.

Webseite: https://twoiot.com

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCfWgRO9Ae2XPfN_4WQclHOg

Ecosystem Projekt: https://ecosystem.iota.org/pro…hall-waste-management-poc